Morgen München: Konzert Smörgåsklickarna

Jetzt hätte ich fast vergessen, für den morgigen Konzert mit Smörgåsklickarna zu werben! Um 18 Uhr in der Pauluskirche, Sebastian-Bauer-Straße, Perlach. Bus 55 und 139. Oder U- oder S-Bahn mit Spaziergang. Siehe DSV. Herzlich willkommen!

Für die Luciakonzerte mit dem schwedischen Chor München am vergangenen Wochenende habe ich wirklich vergessen zu werben, aber sie waren auch so voll besetzt. Und wirklich hervorragend. Am besten, Ihr merkt es euch selbst vor fürs nächste Jahr.

So, jetzt geht es weiter mit den Vorbereitungen für unser Julfest nach dem Konzert. Es gibt noch viel zu tun!

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Räucherheringe im Räucherkasten

Mit Matjes aus dem Supermarkt bekommt man einen Ersatz für Räucheraal, den man lieber in Ruhe lassen sollte. Dass dies geklappt hat, hat mich sehr erfreut. Räuchern macht auch Spaß und riecht toll. Hier habe ich von meinen Erfahrungen berichtet.

Heringe in München gesichtet

Im Moment gibt es Salzheringe und Ansjovis (Appetitsild) bei Kaufland, PEP, München. Sie haben dort sowieso ein riesiges Angebot. Es gab heute z. B. gepökelten Schweinebraten, zwar von der Schulter, aber ich denke, er würde für einen Budget-Weihnachtsschinken OK sein. TK-Preiselbeeren habe ich auch gesehen.

Heringsrezepte findet ihr mehrere auf diesem Blog. Wenn die Heringe nicht eingelegt sein sollen, schmecken auch Salzbratheringe. Einfach wässern, in Roggenmehl oder Paniermehl wenden und kurz anbraten. Mit Preiselbeeren anrichten. Dann gibt es noch Sillbullar, eine Art Köttbullar, die mit Salzhering gestreckt sind. Aber auf dem Weihnachtsbuffet gehören sie, soweit ich weiß, nicht hin. Und Aufläufe, wie Jansson, aber mit Salzhering. Jeweils gewässert, versteht sich, denn sonst sind die Heringe arg salzig.

Auf dem Weihnachtsmarkt

Vielleicht war das Wetter nicht ganz so winterlich am ersten Adventswochenende in Bayern, wie auf dieser Tischdecke, die schon in meiner Kindheit zur Verwendung kam. Am Freitag habe ich mir nach dem schwedischen Buchzirkel den ersten Glühwein bei Nieselregen auf dem Mittelaltermarkt in München genehmigt. Der Mittelaltermarkt ist immer toll! Am Samstag hatten wir Adventsbasar und Kuchenverkauf in der örtlichen Gemeinde. Und am 1. Advent ging es zuerst zum finnischen Adventsbasar in Milbertshofen, dann zum Kunsthandwerksmarkt in der Münchener Freiheit (Nieselregen), anschließend hat es am Chinesischen Turm etwas zu doll geregnet, aber in Haidhausen am Weißenburger Platz hat das Wetter wieder mitgespielt. Und auf dem Heimweg von den ganzen Christmärkten konnte man die Alpen sehen, also schon Föhn. Heute Montag war schönes Wetter, zum Fensterputzen genau richtig!

Safran macht den Kuchen gel(b). Advent ohne Safransgebäck ist für mich kaum vorstellbar! Hier geht es zum Rezept.

Backen in der Bauernstube

Diese Plätzchen habe ich schon immer gemocht. Sie heißen Bondkakor – Bauernplätzchen, warum weiß ich nicht. Vielleicht wurden sie mal in einer Bauernstube erfunden. Bloß weil sie schnell gemacht sind, heißt es aber nicht, dass sie nicht superlecker sind.

Sonst könnte man vielleicht denken, dass sie mal von James Bond gebacken wurden. Eine Verwechslung kommt bei Wörtern, die mit Bond anfangen, leicht vor. Vor allem auf das Wort Bondflicka bin schon mal in Zeitungen hereingefallen. Aber wenn es steht „Bauernmädel verdient Millionen“, kann man sich ja denken, dass es eher ein Bond-Mädel ist. Tja, Agent 007 hat sich auch nicht besonders in der Backstube hervorgetan, glaube ich. Daher kann man getrost davon ausgehen, dass die Plätzchen eher bäuerlich als glamorös angehaucht sind.

Und wie kommt es, dass ich ausnahmsweise vor dem ersten Advent Plätzchen backe? Ganz einfach, ich bin schon in Weihnachtsstimmung, nachdem ich dieses Jahr wieder mal ein Julbuffet im Verein ausrichte. Und es hat sogar geschneit!

Hier geht es zum Rezept!

Saltimbocca mit Hering

ich hatte ja versprochen, das ausgesuchte Rezept für die Heringe vorzustellen, die es ausnahmsweise (bei Aldi) zu kaufen gab. Und zwar habe ich wieder ein Rezept aus dem Heringskochbuch von Leif Mannerström ausprobiert. Aber ganz ehrlich, die traditionellen Heringsgerichte finde ich um Längen besser. Hier sollte man den Hering ohne Rückenbein und Gräten mit Parmaschinken, Salbei, Zitronenschale und Knoblauch füllen und aufrollen, mit Olivenöl beträufeln und 15 Minuten bei 225° garen. Dazu eine Portweinreduktion mit Schalotten und Kalbsfond. Topinamburpuree. Dies sollte mit Chardonnay als Vorspeise serviert werden. Gut, die Hauptspeise müsste in dem Fall recht klein sein. Wir haben das Gericht als Abendbrot gegessen. Einfach gebraten mit etwas Sahne schmecken Heringe aber noch viel besser….