Für die Naschkätzchen unter uns

Neulich hat mich jemand gefragt ob ich schon alle meine Plätzchen für Weihnachten gebacken habe. Die Frage hat mich fast umgehauen. Normalerweise geht bei mir die Weihnachtsbäckerei erst kurz vor Lucia los. Dieses Jahr werde ich aber ausnahmsweise schon zum 1. Dezember Lussekatter und Pepparkakor backen, weil wir uns im Verein zum Glühwein trinken treffen. Aber irgendwie hat mich die Frage nicht losgelassen und da habe ich gedacht, ein Rezept kann ich wohl noch ausprobieren, und zwar die Delicatobällchen. Wenn man Schokobällchen kauft, schmecken sie anders als wenn man sie backt. Zum Beispiel haben die gekauften Bällchen von der Marke Delicato unter den Kokosflocken eine Schicht Schokolade. Nun habe ich ein Rezept von Delicatobällchen ausprobiert und damit die Seite mit den Schokobällchen ergänzt. Mein Sohn, ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Schokobällchen, hat gleich eins probiert und gemeint, sie schmecken besser als die gekauften. Hier ist das Rezept zu finden.

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Der Hingucker auf dem Weihnachtsbuffet

Pippi Langstrumpf erzählte den Gästen ihrer Nachbarin, wie das Mädchen-für-alles ihrer Großmutter zum ersten Mal einen Schweinskopf servierte. „Die Großmutter erklärte, dass der Schweinskopf mit Apfel im Mund und Petersilie in den Ohren serviert wird. Als das Mädchen mit dem Servierteller ins Esszimmer kam, konnte sie sich gegen die Vorwürfe der Großmutter nicht verteidigen, da der Apfel sie beim Sprechen hinderte. Sie konnte nur mit den Ohren wackeln und dabei bewegte sich das Gemüse so schön.“

Wer also diesen Hingucker nachkochen möchte, findet das Rezept hier. Der Schweinskopf ohne Backe ist aber mehr Schein als Sein. Trotzdem, wer seine Gäste zu Weihnachten überraschen möchte, kann dieses traditionelles Gericht ja ausprobieren. Wenn er kalt serviert wird, empfiehlt es sich zudem, ein schönes Muster aus Zuckerguss zu spritzen.

Die ersten Plätzchen

… könnte man meinen, aber in Schweden werden Plätzchen nicht jahreszeitbedingt gebacken. Mir war nur danach. Diese sind mit Haselnüssen gebacken und sind etwas zu pummelig geraten. Eigentlich sollten es Schoko-Zigarren sein. Schmecken tun sie trotzdem. Hier geht es zum Rezept.

Nordische Semmeln auf englische Weise, oder umgekehrt

Bei dem diesjährigen Great British Bake-Off (Youtube) hat James nordische Teacakes gebacken und die habe ich mehr oder weniger nachgemacht. Das Nordische soll wohl der Kardamom sein. Und das stimmt doch. In Schweden wird viel mit Kardamom gebacken.

Veränderungen im Rezept:

Keine Cranberries, dafür Korinthen

Kein Portwein, dafür gesüßter Saft aus Zierquitten (in Scheiben schneiden, mit Zucker bedecken, ziehen lassen, bis der Zucker sich auflöst)

Keine Super-Duper Hefe, dafür 30 g normale Frischhefe

Glasur aus Zierquittensaft, nicht aus Südfrüchten

1 Ei extra im Teig

16 Brötchen statt 12. Sie wurden eh groß genug.

Viel Spaß mit James´Nordic Teacakes!