Vegetarische und nicht-vegetarische Julköttbullar

Hier die vegetarischen Haselnussbällchen. Sie sind wirklich gut geworden.

Hier die Fleischvariante. Sie sind auch gut geworden. Beide Sorten habe ich zuerst knapp unter dem Siedepunkt gegart und dann angebraten.

Und beide Varianten findet ihr hier. Jetzt werde ich dieses Jahr keine Köttbullar mehr machen müssen. Weihnachten kann kommen!

Backen in der Bauernstube

Diese Plätzchen habe ich schon immer gemocht. Sie heißen Bondkakor – Bauernplätzchen, warum weiß ich nicht. Vielleicht wurden sie mal in einer Bauernstube erfunden. Bloß weil sie schnell gemacht sind, heißt es aber nicht, dass sie nicht superlecker sind.

Sonst könnte man vielleicht denken, dass sie mal von James Bond gebacken wurden. Eine Verwechslung kommt bei Wörtern, die mit Bond anfangen, leicht vor. Vor allem auf das Wort Bondflicka bin schon mal in Zeitungen hereingefallen. Aber wenn es steht „Bauernmädel verdient Millionen“, kann man sich ja denken, dass es eher ein Bond-Mädel ist. Tja, Agent 007 hat sich auch nicht besonders in der Backstube hervorgetan, glaube ich. Daher kann man getrost davon ausgehen, dass die Plätzchen eher bäuerlich als glamorös angehaucht sind.

Und wie kommt es, dass ich ausnahmsweise vor dem ersten Advent Plätzchen backe? Ganz einfach, ich bin schon in Weihnachtsstimmung, nachdem ich dieses Jahr wieder mal ein Julbuffet im Verein ausrichte. Und es hat sogar geschneit!

Hier geht es zum Rezept!

Saltimbocca mit Hering

ich hatte ja versprochen, das ausgesuchte Rezept für die Heringe vorzustellen, die es ausnahmsweise (bei Aldi) zu kaufen gab. Und zwar habe ich wieder ein Rezept aus dem Heringskochbuch von Leif Mannerström ausprobiert. Aber ganz ehrlich, die traditionellen Heringsgerichte finde ich um Längen besser. Hier sollte man den Hering ohne Rückenbein und Gräten mit Parmaschinken, Salbei, Zitronenschale und Knoblauch füllen und aufrollen, mit Olivenöl beträufeln und 15 Minuten bei 225° garen. Dazu eine Portweinreduktion mit Schalotten und Kalbsfond. Topinamburpuree. Dies sollte mit Chardonnay als Vorspeise serviert werden. Gut, die Hauptspeise müsste in dem Fall recht klein sein. Wir haben das Gericht als Abendbrot gegessen. Einfach gebraten mit etwas Sahne schmecken Heringe aber noch viel besser….

Hälsingland – das neue Landschaftsgericht wird vorgestellt

Vor ein paar Tagen stellte ich das traditionelle Landschaftsgericht von Hälsingland vor – ein Käsekuchen. Heute stelle ich das neue Landschaftsgericht vor – derselbe Käsekuchen, aber nicht als Nachtisch, sondern salzig. Dafür legt man den Käsekuchen in eine Salzlauge und brät kleine Stücke davon hastig an. Dieser halloumiähnliche Käse passt hervorragend zu Salaten jeglicher Art. Da der unbehandelte Käsekuchen gut zum Einfrieren geeignet ist, und der Hälsinge Hamboni, wie er heißt, zwei Tage in der Salzlauge ziehen soll, kann man das neue Landschaftsgericht von Hälsingland wunderbar vorbereiten.

Außerdem habe ich Knäck für Weihnachten gekocht und ich kann wirklich die neuen Knäckförmchen von Toppits empfehlen. Die Süßigkeiten lösen sich ganz toll vom Papier. Die Zeiten sind nun vorbei, wo man die klebrigen Sachen entweder ordentlich unter dem Wasserhahn löst – oder noch gängiger – sie mit Papier in den Mund schiebt, um das Papier anschließend wieder rauszunehmen und dann doch zum Wasserhahn zum Händewaschen gehen. Übrigens wird von allen davon abgeraten, den Satz zu verdoppeln, da man dann beim Abfüllen ins Schwitzen kommt. Lieber die ganze Sache am nächsten Tag wiederholen! Knäckförmchen gibt es in Schweden zu kaufen. Vielleicht auch bei Firmen wie Onfos, aber da müsste man noch viel mehr kaufen, damit sich der Versand lohnt.

Jansson to go

Gestern habe ich wieder einen Stoß Janssonpasteten zum Einfrieren gemacht. Das heißt, eigentlich habe ich schon vorgestern angefangen und die Teigförmchen gemacht. Das Originalrezept geht natürlich viel schneller und ist immer noch unschlagbar, aber zum Transportieren und Aufwärmen braucht man viel Platz. Ein Blech wird von einer Kleinfamilie in Null komma nix verputzt und da kann man sich vorstellen, wie viele Bleche man für eine ganze Meute braucht. Diese Janssonpasteten sind viel kompakter, da kann auch nichts rauslaufen, und der Geschmack ist auch da. Wenn man für die Förmchen nicht so viel Zeit bräuchte, wäre es natürlich sehr viel besser. Das Rezept für die Janssonpasteten habe ich gerade überarbeitet. Der Plan ist, sie in der Mikrowelle zu erwärmen. Das geht, das habe ich schon ausprobiert.

Ahoi! Grüße von der schwedischen Marine!

Das Kochbuch von der schwedischen Marine scheint nicht besonders geheim zu sein. Wenn man „Marinens kokbok“ eingibt, findet man mehrere PDF-Dateien mit einer guten Sammlung schwedischer (naja, mehr oder weniger, Pizza ist auch dabei) Rezepte. Zuerst bin ich durch einer anderen Suche auf einer Seite mit dem Kochbuch bis 2006 (mit dem Vermerk: darf nicht nach 2006 verwendet werden!) gelandet. Dann habe ich die aktuelle Ausgabe auch gefunden. Bei PDF-Dateien muss man leider ziemlich viel scrollen, und der Anfang vom Kochbuch ist ziemlich langweilig. Die Rezepte kommen erst später. Gut gewürzt scheinen die Gerichte nicht zu sein, jedenfalls habe ich bei dieser Terrine etwas nachgewürzt. Sie ist echt gut geworden und sieht auch gut aus. Prima zum Vorbereiten, denn sie wird kalt mit einer Kräutersauce gegessen. Hier geht es zum Rezept.

Hälsingland – das traditionelle Landschaftsgericht ist ein Nachtisch

Zeit, wieder mal etwas Süßes vorzustellen. Wobei der Käsekuchen aus Hälsingland ganz ungesüßt hergestellt wird. Erst beim Servieren setzt man etwas Süßes dazu; Soße, Sahne, Beeren, Marmelade. Den Käsekuchen macht man aber nicht schnell kurz vor dem Essen. Zuerst muss die Masse über Nacht abtropfen und dann muss der Käsekuchen noch eine Nacht kalt stehen. Erst dann kann es zur Sache gehen. Zum Glück steht es ausdrücklich im Rezept, dass der Käsekuchen zum Einfrieren geeignet ist. Also gibt es die Möglichkeit, jetzt schon den Käsekuchen zu machen und Weihnachten aufzutischen. Hier geht es zum Rezept.