Torte mit Matjeshering

Matjestårta ist eine wunderbare Erfindung. Ich habe sie auch mit deutschem Matjeshering in Öl gemacht und das hat auch gut geschmeckt. Aber eigentlich sollte man schwedischen Matjeshering verwenden.

Da wir in Deutschland kein Kavringbrot bekommen, nehmen wir als Ersatz Pumpernickel. 250 g Pumpernickel wird in der Küchenmaschine zu feinen Krümeln verearbeitet. 100 g geschmolzene Butter wird darüber gegossen und einarbeitet. Der Boden einer Form, gerne einer Kuchenform mit abnehmbare Kante, etwa 20 – 24 cm in Diameter wird mit der Masse bedeckt. Gut zudrücken und den Boden eine Viertelstunde im Kühlschrank fest werden lassen.

4 Blatt Gelatine in Wasser legen oder 2 TL Gelatinepulver mit wenig Wasser verrühren. Nach einer Weile Blätter ausdrücken und die Gelatine bei kleiner Flamme schmelzen lassen. Löffelweise 250 g Quark (Fetthalt nach Geschmack) zugeben und dabei umrühren. Darauf achten, dass die Gelatine nicht klumpig wird. 300 ml saure Sahne auch dazugeben. 1 rote oder gelbe feingehackte Zwiebel und 200 g Matjesheringe in kleinen Würfeln (oder gehackt) unterziehen. Den Belag auf den Pumpernickelboden verteilen. Im Kühlschrank einige Stunden fest werden lassen. Mit Radieschen, Gurken, Schnittlauch und/oder Dill garnieren.

4 Kommentare zu “Torte mit Matjeshering

  1. ofenbekenntnisse sagt:

    Hallo Maria, echt tolles Rezept! Isst man das nur in Schweden oder kennt man das auch in Norddeutschland? Ich habe den Kuchen heute „nachgebacken“ und finde ihn sehr lecker. Kann mir dazu Rote Bete Salat sehr gut vorstellen. Das Rezept möchte ich demnächst auf meinem Blog (www.ofenbekenntnisse.de) vorstellen.
    LG Steffi

    • Hallo Steffi, schön, dass dir das Rezept gefällt. Ich habe leider keine Ahnung, ob man es in Norddeutschland kennt, wohl eher nicht, sonst hätte ich es wahrscheinlich mitbekommen. Danke für den Link zum Blog. Die Brezeln würde ich gerne nachbacken. Habe mal u. a. das Laugengebäck vom Plötzblog gebacken, auch super, aber der feste Teig hat meine alte Küchenmaschine den Rest gegeben.

      • ofenbekenntnisse sagt:

        Naja, letztlich auch egal wo es herkommt! Hauptsache lecker 😉
        Meine Mama hat erst am Wochenende die Brezeln gemacht. Sind gut geworden :-). Und ich glaube du brauchst keine Angst um die Küchenmaschine zu haben, der Teig ist weich und elastisch.
        LG Steffi

  2. […] Quelle Gefunden habe ich das Rezept auf Schwedischkochen.com. […]

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