Mohnhörnchen

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Diese Hörnchen waren vor ein paar Jahrzehnten sehr beliebt in Schweden und wurden mit Käse oder Wurst belegt. Jetzt findet man sie nicht mehr im Handel. Das Rezept muss so ähnlich wie unten sein, aber vielleicht waren die Hörnchen damals einen Tick süßer. Geschmack und Konsistenz erinnern an „Limpa“, das traditonelle schwedische Brot, das gar nicht mehr „in“ ist.

Für 8 große Hörnchen

15 g Hefe

2 EL flüßiger Honig

250 ml Milch

knapp 500 g Weizenmehl (550 – ich habe Manitoba Cream mit extra Gluten aus Schweden verwendet)

1,5 TL Salz

1 Ei

50 g Butter

Hefe in eine Schüssel zerkrümeln. Lauwarme Milch darüber gießen und umrühren. Honig, ein Teil vom Mehl, Salz und Ei unterrühren. Zerlassene und etwas abgekühlte Butter darüber gießen und den Teig gut arbeiten. So viel Mehl zufügen wie nötig. Der Teig darf etwas klebrig sein, man kann immer noch mehr Mehl nach dem aufgehen zugeben. 40 Minuten (oder mehr) unter Backtuch oder Frischhaltefolie aufgehen lassen. Eine runde Platte (Durchmesser 40 – 50 cm) ausrollen und 8 Tortenstücke ausschneiden und von der breiten Seite aufrollen. Auf ein Blech setzen und noch 30 Minuten gehen lassen. Mit verquirltem Ei bepinseln und mit Mohn bestreuen. Etwa 12 – 15 Minuten bei 225° backen.

Ach ja, im Rezept stand, man kann sie das zweite Mal über nacht im Kühlschrank gehen lassen, eine halbe Stunde herausstellen und dann backen. Falls man ganz frische Hörnchen zum Frühstück haben möchte.

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