Pariser Waffeln

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Die französischen / Pariser Waffeln bekamen 1945 einen Preis im schwedischen Plätzchenwettbewerb. Ob sie wirklich irgendwas mit Paris zu tun haben, oder ob es wieder so einen exotischen Namen, wie bei der Budapester Rolle ist, weiß ich nicht. Dass meine Waffeln auf dem Bild so dunkel sind, liegt daran, dass ich sie in braunem Zucker und Gewürzen gewälzt habe. Normalerweise sind sie hell und oval! Aber als Herzen kann man sie ja noch besser zum Valentinstag auftischen. Auf dem Bild sind sie nicht gefüllt, aber eigentlich gehört Buttercreme dazwischen.

250 ml Weizenmehl

100 g Butter

1 – 2 EL Wasser

Mehl und Butter miteinander vermengen. Etwas Wasser zufügen und schnell einen Teig machen. 1 Stunde kühlen und etwa knapp 1/2 cm dick ausrollen. Eine runde Form zum Ausstechen verwenden und die Plätzchen dann mit der Knäckebrotsrolle auf Zucker oval ausrollen. Bei 225° etwa 8 – 10 Minuten backen.

Buttercreme:

100 g Butter

150 ml Puderzucker

1 Eigelb

2 TL Vanillezucker

Butter und Zucker vermengen. Eigelb und Vanillezucker zugeben. Die Plätzchen zwei und zwei mit der Creme dazwischen zusammenlegen.

Für einen deftigeren Snack (siehe unter Snacks) habe ich die Plätzchen nach dem Rezept vom Küchenmeister Stefan Ekengren gemacht. Sternanis, Nelken, schwarzer Pfeffer, gefriergetrocknete Himbeeren und brauner Zucker (die Mengen habe ich einfach geschätzt) werden zusammen gemörsert und die Plätzchen darin gewendet. Dann werden sie mit falschem Entenstopfleber und Zwiebelmarmelade gefüllt. In seinem Rezept sollen die Kekse bloß 5 Minuten bei 200° gebacken werden, aber ich habe mich nicht daran gehalten, da sein Ofen vielleicht anders funktioniert. Leider ist dann bei mir die schicke rosa Farbe (von den Himbeeren) beim Backen verschwunden.