Nicht aus der Rolle fallen

… lassen. Wobei diese Wurst ziemlich gut in Kartoffelpüree verpackt und daher nicht besonders für Luftsprünge anfällig ist. Wie ihr diese kulinarische Köstlichkeit in null komma nix zaubert und was noch in die Rolle gehört, wenn ihr wie ein Stockholmer Fastfood essen möchtet, verrate ich hier. Für mich war es auch eine Premiere. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir Dünnbrotsrollen in meiner westschwedischen Jugend untergekommen seien. Auch nicht diese ganz helle etwas dickeren Fladenbrote, die es heute verpackt in jedem Laden gibt. Gut, Hönö-kaka haben wir gerne gegessen. Aber Hönö liegt ja auch in unserer Ecke.

Süßes für Holzfäller

Maria Uusitalo lebte von 1843 bis 1919 im Dorf Kango in Norrbotten, im hohen Norden. Sie verkaufte Brötchen an Waldarbeiter und Flößer, die am Hof vorbei kamen. Einmal wollte der Hefeteig nicht aufgehen. Dann probierte sie es mit Hirschhornsalz und rollte den Teig aus, stach Küchlein mit einem Glas aus und verkaufte diese neue Variante an die nächsten Wanderarbeiter. Sie waren begeistert und deshalb blieb die Bäuerin bei diesem Rezept. Die Holzfäller packten ihre Küchlein ein und nahmen sie mit auf ihren Wanderungen. So wurden die Kangosküchlein in der ganzen Region bekannt. Angeblich tranken die Eisenbahnbauer und Waldarbeiter am liebsten Milch dazu. Wer es glaubt… Jedenfalls waren ihnen die Küchlein 2 Öre (2/100 Krone) wert. Dieser Satz könnte euch also bis zu 1 Krone einbringen, aber falls keine Flößer oder Holzfäller vorbei kommen, könnt ihr die Küchlein auch einfrieren und selbst zum Frühstück essen. Hier geht es zum Rezept.

Schwedische Schokosoße

Als ich noch sehr jung war, gab es bei einer Freundin Eis und Schokosoße, und ich habe mir von ihrer Mutter gleich das Rezept geben lassen. Dann habe ich entdeckt, dass es in jedem Kochbuch steht. Es ist so supereinfach. Nur sehr kräftig. Wer viele Schokosoße haben möchte, sollte sie mit Sahne verdünnen. Hier geht es zum Rezept. Leider ist das Foto nicht so toll, aber ich weiß nicht, wie eine Schokosoße fein herausgeputzt gezeigt werden könnte.

Mit Knut ist Weihnachten zu Ende gegangen!

So, ich habe heute den Weihnachtsbaum rausgeworfen und gleich klein für die Biotonne geschnitten. (Das Foto stammt aus einem anderen Jahr – bei uns war heute Frühlingswetter!) Der Namenstag von Knut war schon am Wochenende. Mit Tanz und Plünderungsparty war leider nichts. Und die Pfefferkuchen sind alle. Nur das Foto bleibt.

Hier tanzen sie von dannen, die drei Männlein.

In Schweden fängt jetzt die Semmelsaison verfrüht an.

Bei mir gibt es jedoch nur westschwedische Fladenbrote. Sie sind auch gut und lassen sich schnell backen. Diesmal habe ich Fenchel und Anis gegen Schabziger Klee (das Gewürz für Vinschgauer) ausgetauscht. Schauen wir, ob das einen Unterschied macht.

 

Deutsch kochen auf Schwedisch

Film entfernt.

Edward Blom ist ein großer Liebhaber der deutschen Küche in Schweden. Ich vergesse die Sendung nie, wo er Obazda, Schweinshaxe und Käsefondue als Menü servierte. Nun mache ich ihm Konkurrenz mit einem neuen Blog auf Schwedisch, wo ich meine deutschen Rezepte von Prinsessornas kokbok herüber kopiere. Ich bin noch nicht ganz durch, aber es ist schon eine ganz ordentliche Sammlung von Gerichten aus Deutschland, Österreisch usw. auf Schwedisch. Also, falls ihr Besucher aus Schweden habt, die unbedingt ein Spätzlerezept brauchen, dann müsst ihr nichts übersetzen, sondern könnt auf Min tyska kokbok verweisen. Nur noch ein paar Tage, dann sind auch die Spätzle drauf. Aber mit Apfelstrudel kann ich schon dienen. Und mit Currywurst und über 100 anderen Beiträgen. Ich war am ersten Tag so fleißig, dass ich von meinem eigenen Blog gesperrt wurde. Inzwischen klappt es wieder!

Meine Sammlung von Weihnachtsgerichten

Schon vor Weihnachten habe ich eingesehen, dass es gut wäre, wenn die Buffetgerichte irgendwo gesammelt wären. Nun habe ich schon einen Anfang gemacht. Es sind die Gerichte, die ich bevorzuge. Stockfisch gehört nicht dazu. (Falls jemand danach sucht.) Wahrscheinlich wird die Sammlung noch ergänzt. Für nächstes Jahr liebäugle ich schon mit einem Rezept für Schweinspfoten! Also hier fängt es an. Viele von den Gerichten sind aber auch zu anderen Jahreszeiten als Weihnachten denkbar. Der Schweinskopf gehört aber nicht auf das Osterbuffet! Aber Hering geht immer.

Ein gutes neues!

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr!

Erst jetzt nach Weihnachten kommt die Nachlese vom kleinen Weihnachtsbuffet.

Dieses Jahr habe ich ein Rezept aus einem alten Kochbuch für den Weihnachtsschinken hergenommen. Mit dem bin ich wirklich sehr zufrieden. Die altmodischen Butterkringeln auf dem Schinken kann man auch weglassen. Hier geht es zum Rezept.

Der Reisbrei darf eigentlich nicht fehlen, aber meistens hat man nach dem Buffet keinen großen Hunger mehr. Eine Möglichkeit ist erstens, das Buffet zu reduzieren und zweitens den Reisbrei als Miniküchlein zu servieren. Bei uns gab es den einmal als Karamellpudding und einmal als Kügelchen in Schokolade. Hier geht es zum Rezept.

Ansonsten habe ich diesmal die Heringsgläser aus dem Kühlregal fertig gekauft. Besonders der Sherry-Sill war sehr gut. Es gab Köttbullar und Rippchen (im Voraus gekocht und eingefroren). Und Gewürzbrot zum Tunken und natürlich Safransbrot und Pepparkakor.

Für nächstes Jahr nehme ich mir vor, die Weihnachtsrezepte unter einem Rubrik zu sortieren, damit sie schneller zu finden sind!