Eine Torte für die Walpurgishexen und für den König zum Geburtstag!

Schon lange wollte ich eine Prinzessintorte wie ein Profi (à la Lyckas med bakning) machen, aber der letzte Anstoß bekam ich durch eine Diskussion auf Facebook (ich bin aber selbst nicht dabei), wo die Teilnehmer der Gruppe Svenskar i München sich darüber unterhielten, wo man wohl in München eine Prinzessintorte herzaubert. Da hilft natürlich alles nichts außer selber backen.

Außerdem haben wir ein langes Wochenende. Es ist Walpurgis und Maifeier. Die Hexen tanzen, die Maibäume werden errichtet und der König hat Geburtstag. Also, was spricht dagegen, eine frühlingshafte Prinzessintorte zu backen und darauf hoffen, dass der letzte Schnee jetzt endlich schmilzt! Zum neuen profimäßigen Rezept geht es hier! Und ich bin mächtig stolz auf das Ergebnis!

Skyr-Käsekuchen aus Island

So, jetzt habe ich die zweite Skyrkuchenvariante ausprobiert. Alle beide findet ihr hier. Und zwar eine nette Variante zum gebackenen Käsekuchen. Den Blaubeergeschmack finde ich ganz toll, aber wenn der Blaubeerskyr gebacken wird, verliert die Farbe an Attraktivität! Vielleicht wäre es besser gewesen, Skyr naturell oder mit Vanille mit ein paar Blaubeeren zu vermischen. Viel Spaß beim Nachbacken!

Meine Osterheringe!

Ein schwedisches Osterbuffet ohne Heringe zu den Eiern ist schier unvorstellbar. Diesmal habe ich zwei neue Rezepte ausprobiert, einmal mit Kaviarcreme und einmal mit Ansjovis, beide ganz toll. Vor allem das Rezept mit Ansjovis und gehackten Eiern hat uns angetan. Dann allerdings gab es noch Salzheringe übrig, und weil wir an Ostern noch nicht genug hatten, habe ich die letzten Heringe jetzt verarbeitet. Drei kleine Gläschen mit jeweils einem Hering drin können wir schon heute Abend probieren, und zwar mit meinen Lieblingsrezepten: Senfhering, Sherryhering und Zitronenhering. Oh, lass es bald Abend werden…

Falscher echter Kaviar ganz vegan!

Habt ihr schon dieses Rezept probiert? Jetzt kommt der Schnittlauch schön und die Zeit dafür ist genau richtig. Aber findet ihr auch, dass echter Kaviar einfach zu teuer ist, vor allem nur als Deko auf einem Matjesgericht? Dann habe ich jetzt die Lösung gefunden (abgeguckt bei einem französischen Kochwettbewerb). Kleine Perlen, ganz chic, bekommt man dadurch, dass man 100 ml Flüssigkeit und 1/2 TL Agar-Agar (unvermischt habe ich Agar-Agar im Bioladen gefunden) aufkocht und durch eine Pipette (oder vom Löffel) in ganz kaltes Öl tropfen lässt. Dann bilden sich Perlen, die zu Dekozwecke super sind! Das Öl kann man dann ganz normal wieder verwenden.

Auf dem unteren Bild sieht man die zwei Farben besser. Zuerst hatte ich den klaren Apfelsaft nur mit ganz wenig schwarzer Johannisbeersirup versetzt. Beim zweiten Mal mit etwas mehr. Dann allerdings war das Öl nicht mehr so kalt und die Perlen bekamen eine andere Größe.

Der Apfelgeschmack passt auch zum Matjes, aber ich überlege, den Saft das nächste Mal mit einem Fischbrühwürfel (gibt es in Schweden zu kaufen) und mehr farbigem Saft aufzukochen. Vielleicht wäre dann die Fälschung fast perfekt. Ach ja, der schwarze Punkt darauf ist ein Stück falscher Trüffel aus der Dose, den ich mal in Schweden gekauft und nach der Öffnung der Dose eingefroren habe. Der Hering innen drin ist aber echt.

Mit Fondant gespielt!

Blauer und gelber Fondant in einer Packung zum Aldi-Preis, da habe ich zugeschlagen und ein paar Muffins in den schwedischen Farben verziert! Zuerst habe ich etwas Butter mit Puderzucker vermengt und auf die Muffins gestrichen und dann eine blaue Platte draufgelegt. Vielleicht hätte ich auch die Unterseite von den gelben Streifen mit Buttercreme bestreichen sollen, denn sie lagen nur locker oben drauf.

Und dann habe ich wieder mal Lachspudding gemacht. Diesmal mit rohen Kartoffeln. Das war auch ganz gut.

Ei, ei – es gibt wieder Schokobällchen

Und zwar in Eierform für den Osterbasar, denn das Caféteam hat sich süßes als Fingerfood gewünscht (um Abwasch zu vermeiden, denke ich). Das Rezept kennt wie gesagt jedes Kind in Schweden. Hier findet ihr es. Setzt einfach irgendwelche Kinder drauf an. Sie werden sich freuen. Das Problem ist meistens bei Kindern nur, dass das Ergebnis ziemlich mager ist – alles wird beim Backen vernascht, aber dafür sieht die Küche hinterher aus wie ein Saustall. Trotzdem, ein Krümelchen lassen sie euch vielleicht übrig.