Himbeerhöhlen – Hallongrottor

Diese Plätzchen werden als moderner Klassiker bezeichnet. Sie unterscheiden sich dadurch von Mürbeteigplätzchen mit Konfitürekleckchen in der Mitte, dass sie ohne Förmchen zerfließen. Es gibt in Schweden kleine Papierförmchen, etwa 2,5 cm groß, kleiner als normale Backförmchen, aber größer als Pralinenförmchen. Aber vielleicht findet man solche auch in Deutschland, wenn man danach sucht.

125 g zimmerwarme Butter

75 ml Zucker

200 ml Weizenmehl

50 ml Kartoffelmehl

2 TL Vanillezucker

1/2 TL Backpulver

50 – 100 ml feste Himbeermarmelade

Herd auf 200° vorheizen.

Butter mit Zucker schaumig schlagen. Zucker, Mehlsorten, Vanillezucker und Backpulver vermischen und unterrühren. Etwas ausrollen und in 24 Stücke teilen. Diese zu Kügelchen formen und in die Förmchen setzen. Ein Loch in die Mitte drücken und darin die Marmelade einspritzen oder mit Löffelchen hinbugsieren. 10 – 12 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Mit Puderzucker garnieren, falls gewünscht.

Gut, ich hatte nicht daran gedacht, bei meinem letzten Besuch in Schweden solche Förmchen einzukaufen, aber ich habe einen Versuch mit kleine Silikonförmchen gemacht. Leider waren dadurch die Plätzchen unten nicht durch, obwohl sie oben 1 Minütchen zu lange im Ofen waren und etwas zerfließen. Nach dem Erkalten habe ich sie daher aus den Formen genommen und noch ein paar Minuten umgedreht gebacken. Dabei sind sie etwas aus der Form geraten.

Ich hatte auch keine Himbeermarmelade, wie man möglicherweise sieht, aber irgendeine Sorte tut es auch. Dann sind es natürlich streng genommen keine Himbeerhöhlen, sonder ganz einfach Syltgrottor (Konfitürehöhlen).

Das Endergebnis. Aber wenigstens haben sie geschmeckt.

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