Schwedische Schwarzwaldtorte

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Wie man sieht, hat die schwedische Schwarzwaldtorte nichts mit der Schwarzwälder Kirschtorte zu tun. Aber auch die schwedische Variante mit dem deutschen Namen ist ein Klassiker, den man aber nicht in der Konditorei findet, weil sie kurz vor dem Servieren zusammengelegt werden muss, um ihre Knusprigkeit nicht zu verlieren.

100 g Zartbitterkuvertüre

200 g gemahlene Haselnüsse

180 g Puderzucker

4 Eiweiß

Backpapier, Fett

Füllung: 600 ml Schlagsahne, Vanillezucker, Schwedenpunsch o ä zum Aromatisieren

Kakao

Für die Baumstämme Schokolade schmelzen und dünn 20 x 35 cm auf ein Backpapier streichen, die obere Hälfte des Papiers darüber falten und dann alles locker zusammenrollen, wie das Innere einer Küchenrolle, 4 – 5 cm. Wenn die Schokolade im Kühlschrank nach ein paar Stunden steif geworden ist und wieder aufgerollt wird, bricht sie in Streifen und sieht so ähnlich wie Baumstämme aus.

Für 1 Torte 3 Böden à 23 cm, für 2 kleinere Törtchen 4 Böden à 18 cm auf Backpapier markieren und leicht einfetten.

Nüsse mit Puderzucker vermischen. Eiweiß sehr steif schlagen und mit den Nüssen vorsichtig vermengen. Auf die markierten Kreise ausstreichen und bei 175° backen, bis sie trocken wird (angeblich 10 – 12 Minuten, ich habe mehr gebraucht). Diese Böden kann man gut in einer großen Keksdose einige Zeit aufbewahren.

Sahne schlagen und aromatisieren. Für eine kleine Torte mit zwei Böden reicht die Hälfte der Sahne. Da die Böden sehr schwer zu schneiden sind, und die Füllung daher gerne heraus flutscht, könnte man sie vielleicht vorher durchschneiden und dann füllen. Sahne zwischen und auf den Böden geben. Die Baumstämme seitlich andrücken und Kakao darüber streuen. Fertig! Wer Zimtsterne mag, wird auch die „Swartschwaldtorta“, wie sie oft ausgesprochen wird, mögen!