Pferdefilet, mit Wikingerzutaten

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Es sollte ein Gericht mit Zutaten sein, die es schon vor 1000 Jahren gab. Pferd wurde gegessen, bis von der Kirche verboten. Schweinefleisch sowieso. Karotten gab es, aber nicht solche, wie wir sie kennen. Pilze gab es, aber möglicherweise hat man sie nicht gegessen. Zwiebeln, ja. Und Erbsen. Der Wiking, von dem ich mich habe inspirieren lassen, hieß Röde Orm, und ist eine Romanfigur. U. a. wurde er von den Türken gefangen und da bilde ich mir ein, dass er möglicherweise Falafel gern gegessen hat. Und die kann man auch aus Trockenerbsen machen. Einfach gelbe Erbsen über Nacht einweichen und mit Gewürzen klein hacken (siehe ggbnf ein Rezept im Internet) und dann frittieren. Also theoretisch wäre es wohl möglich.

Das Pferdefilet mit gemörserten Wacholderbeeren, Thymian und Salz einreiben (Pfeffer gab es nicht!) und mit Bacon einwickeln und dann aufbinden. Im Räucherofen (wenn vorhanden) etwa 20 – 30 Minuten räuchern, dabei einmal wenden. Nachher in eine Form bei 125 – 150° auf unterster Schiene im Ofen fertiggaren, bis die erwünschte Innentemperatur erreicht ist (noch etwa 20 – 30 Minuten). Ich habe meinen Filet bei 58° aus dem Ofen geholt und nach 10 Minuten Ruhe war die Temperatur auf 61° gestiegen und konnte vielleicht gerade noch als medium durchgehen. Naja. Die Falafel kann man in der selben Form aufwärmen. Der Zwiebelauflauf sollte bis dahin auch fertig sein. Und die gebratenen Pilze mit oder ohne Sahne. Die geriebenen Karotten habe ich mit Preiselbeeren vermischt.

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