Krebsfeier und was man mit den übrig gebliebenen Krebsen machen kann

Krebse

Wer frische lebendige Krebse bekommen kann, weiß ohnehin sicher wie man sie kocht. Die meisten müssen sich aber mit gekochten Krebsen zufrieden geben. Daher lasse ich das Rezept aus. Für das Krebsfest braucht man traditionell Lätzchen, Hüte, Lichterketten, Monde und vor allem Dillblüten und Schnapsgläser. Wie auch immer. Viel kochen muss man nicht. Aber wer nicht nur Brot und Käse dazu mag, macht einen Quiche, das hat mittlerweile auch Tradition in Schweden.

Dann ist die Frage, was man mit den übrig gebliebenen Krebsen macht, und wer sie nicht in noch einer Quiche verpackt, kann eine schöne Pastasoße machen. Dafür braucht man Zeit und Suppengemüse.

Inzwischen hat der Krebsesser gelernt, wie man den Schwanz auslöst. Es ist aber auch ziemlich viel Fleisch in den Scheren, auch wenn das Auslösen mit Mühe verbunden ist. Das Fleisch kommt auf ein Teller, die schönen roten Schalen auf ein anderes, und das Unappetitliche in den Müll. Dann die Schalen im Ofen 200° trocknen lassen. Herausnehmen und in der Küchemaschine klein häckseln. Suppengemüse, gerne auch etwas Fenchel, klein schneiden und dies mit den Schalen in Butter anschwitzen. Etwas Wein oder Wermut dazu und dann ein Liter Wasser. Pfefferkörner, Lorbeerblatt und Dillsamen, wenn vorhanden. Aufkochen und mit Deckel im Ofen bei 120° einige Stunden fertiggaren. Durch ein Tuch gießen und den Fond auffangen.

Gehackte Zwiebeln in Butter anschwitzen, etwas Wein oder Wermut dazu und dann etwas vom Fond. Wenn die Zwiebeln weich sind, ein Schuss Sahne zufügen. Mit Mehl andicken. Zum Schluss Krebsfleisch und Dill zugeben und nur kurz erhitzen. Man kann noch etwas, z. B. Erbsen in die Soße tun. Abschmecken und mit Pasta servieren. Lecker!

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