Klöße – Kroppkakor

 

Rezept: Ich habe die Klöße schon mal gemacht, aber ich werde sich noch mal für dieses Kochbuch testen. D. h. Rezept kommt bei Gelegenheit.

Unten wird gezeigt, wie man Klöße vorbereitet hat, als die Kartoffeln in Schweden noch völlig unbekannt waren.

Jetzt ist es soweit. Hier kommt das Rezept für kleine weihnachtliche Kroppkakor mit Safran. Natürlich kann man auch den Safran weglassen.

Kleine Safranklöße

 

500 g gekochte gepresste Kartoffeln

350 ml Mehl

1 Ei

0,5 g Safran (eine schwedische Packung)

8 schwarze Pfefferkörner

6 Pimentkörner

1 TL Salz

Füllung: 200 g gepökeltes durchwachsenes klein geschnittenes Speck oder Katenschinkenwürfel/Baconwürfel und 1 feingehackte Zwiebel (es wird sicher ganz viel übrig bleiben)

Speck und Zwiebel anbraten und abkühlen lassen. Safran und Pfefferkörner zusammen sehr fein im Mörser stoßen und mit den Kartoffeln vermischen. Mehl, Salz und Ei dazugeben und vermengen. Einen festen Teig daraus machen und 25 kleine Klöße formen. Ein Loch in jedem Kloß machen und etwas Füllung herein tun. Kloß wieder gut verschließen. Wasser und Salz in einem großen Topf aufkochen und die Knödel 5 – 10 Minuten ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Entweder gleich servieren oder bei einer anderen Gelegenheit leicht anbraten. Sie können im Voraus gemacht und eingefroren werden.

Herkömmliche große Klöße werden halbiert angebraten.

Janssonknödel

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Janssons Versuchung ist zwar lecker, aber läuft total aus auf dem Teller, was bei einem Buffet nicht so toll ist. Ich habe jetzt Jansson in Knödelform gemacht. Genau wie in Deutschland gibt es in Schweden Kroppkakor – Knödel von rohen oder gekochten Kartoffeln. Man kann natürlich Janssonknödel aus beiden Varianten machen. Hier mit gekochten Kartoffeln.

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Für 32 kleine Klöße:

750 g mehlige Pellkartoffeln

1 Ei

etwa 200 g Mehl, davon (wenn vorhanden) etwas Gerstenmehl, etwa 25 g

1/2 TL Salz

Kartoffeln ungeschält kochen und noch warm pellen, oder noch mit Schale durch die Presse drücken. Die Pelle bleibt größtenteils in der Presse, aber etwas davon muss man trotzdem aus dem Kartoffelbrei herausfischen. Den Brei etwas abkühlen lassen und dann mit Ei, Salz und so viel Mehl wie nötig arbeiten, bis der Teig gut ist.

Füllung:

1 gelbe Zwiebel

1 EL Butter

1 Bund Dill

1 Dose Ansjovis – Appetitsild – Skarpsill 90 g

Den Fisch gut abtropfen lassen und hacken. Den Sud aufheben. Zwiebel hacken und in der Butter anschwitzen. Mit dem Sud einkochen lassen, bis die Flüßigkeit weg ist. Mit gehacktem Dill und Ansjovis vermischen.

Klößchen formen und eine Mulde hereindrücken. Die Füllung auf die Klößchen verteilen und diese wieder gut verschließen. Mit mehligen Händen geht es ganz gut. Salzwasser aufkochen und die Janssonkroppkakor 7 – 10 Minuten sieden, aber nicht kochen, bis sie hochkommen und noch ein Weilchen. Jetzt kann man sie schon essen, aber noch schöner sehen sie aus, wenn man sie in Butter anbrät, dass sie eine schöne Farbe bekommen. Bei 175° im Ofen heiß werden lassen. Wenn sie nach Jansson duften, sind sie fertig.

Mit Nußbutter (oder einfach zerlassener Butter) und / oder saurer Sahne mit Dill servieren. Und mit Salat.

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