Wallenbergare

PC210005

Dieses Gericht wurde nach dem Geschäftsmann Wallenberg benannt, der Schwiegervaters des Kochbuchsautors Hagdahl war. Nach meinen Recherchen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Wallenberg in Wien gewesen sein muss, und dort den Kalbsbutterschnitzel lieben gelernt. Nach der Beschreibung konnte dann der gelernte Koch Hagdahl das Rezept nachvollziehen und „kreierte“ daraufhin den Klassiker Wallenbergare, der in Schweden gerne mit Kartoffelbrei, grünen Erbsen und Preiselbeeren serviert wird. Ich habe ein paar Rezepte verglichen und dann meine Variante zusammengestellt.

300 g Kalbsbrät (mageres Kalbfleisch zweimal durch den Fleischwolf gedreht)

2,5 Scheiben Toastbrot, in Milch eingeweicht, ausgedrückt und mit dem Fleisch klein gehäckselt

Die Mischung eine Weile kalt stellen.

2 Eigelb

100 ml Sahne

1/2 TL Salz

1 Msp Pfeffer

Muskat

Petersilie, gehackt

Alle Zutaten vermengen. 1,5 cm dicke flache Fleischpflanzerl/Bouletten formen und entweder 4 Minuten auf jeder Seite braten, oder anbraten und 10 Minuten bei 160° im Ofen  fertig garen.

Hier habe ich ein Rezept mit Risotto und Pesto ausprobiert, aber wer das ursprünglich Wiener Gericht ganz schwedisch möchte, sollte, wie gesagt Kartoffelbrei dazu essen.

Eine andere Variante, Broströmmare (nach einem anderen Geschäftsmann benannt), macht man aus Schweinefleisch, aber ich glaube nicht, dass sie sehr bekannt ist.

 

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