Karottenpfannkuchen aus Västergötland

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Der Karottenpfannkuchen soll fast ein Landschaftsgericht sein, und ich, alter Västgöte, habe nie davon gehört.

Gleiche Gewichtsanteile von Kartoffeln und Möhren, getrennt kochen und zusammen zum Brei drücken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Speckscheiben braten, aus der Pfanne herausnehmen und im Bratfett den Brei auf wenig Hitze so lange anbraten bis sich unten eine Kruste bildet. Dann mit Hilfe eines Deckels wenden und auf der anderen Seite (mit mehr Fett wenn nötig) weiterbraten.

Klingt wie Berner Rösti vom Verfahren her, und das gelingt mir nie, also habe ich zuerst Baconwürfel angebraten und im Ofen warm gehalten, und dann im Schweineschmalz im schwedischen Plätt-Eisen kleine Küchlein gebacken. Diese auch im Ofen warm halten, bis der ganze Brei aufgebraucht ist. Wird traditionell mit Preiselbeeren serviert. (Und es kommen keine Eier in den Teig.)

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Miniportion mit Speck, Salat und eingelegtem Senf dazu. Und Preiselbeeren, aber fürs Foto vergessen.

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