Schweinshaxe mit einer süßsauren Note

… und zwar ist dies kein Klassiker, aber nach einem Rezept von Magnus Lindström mit Essig und Zuckerrübensirup, also mit einer schwedischen Note.

Dafür braucht man eine gekochte Haxe, etwa 500 g Fleisch.

Für die Soße:

1 getrocknete Chilischote

100 ml Rotwein

2 EL Rotweinessig

2 EL Zuckerrübensirup

100 ml Kalbs- oder Rinderfond

1/2 Zimtstange

2 Lorbeerblätter

Die Schote in wenig Wasser weich kochen. Die Haxe in kleineren Teilen in Butterschmalz anbraten und die ganzen Zutaten zur Soße dazutun. Simmern lassen, bis alles heiß ist. Abschmecken.

Dazu passt ein Zwiebelsalat: Ein paar Zwiebeln vierteln, sechsteln oder achteln und in Fond weich kochen. 1 Handvoll TK-Erbsen hineintun und alles aus dem Fond herausholen. Der Fond kann man immer noch zum Strecken der Soße verwenden, sollte es nötig sein. Petersilie untermischen.

Eigentlich wäre dies ein Vorspeisenteller (!) mit Jakobsmuscheln, aber die habe ich gestrichen und dazu butterzarte Kartoffeln serviert. Und zwar ist der letzte kulinarische Schrei auf den britischen Inseln „fondant potatoes“, was in Butter gekochten Kartoffeln sind. Sie werden meistens in Zylinderform ausgestochen. 150 g Butter auf mittlerer Stufe erhitzen und wenn sie schäumt die Kartoffeln in den Topf setzen. 5 – 6 Minuten garen, ohne sie zu bewegen, dann einmal umdrehen und es noch mal tun. Da meine Kartoffeln immer noch keine schöne Farbe bekommen hatten, habe ich die Zeit verlängert. Dann vorsichtig – es spritzt – etwas (helle) Brühe zugießen – ich habe aber immer noch Rinderfond da – würzen und fertig garen. Sehr lecker. Die Butter kann man mit Vorteil aufheben und für etwas anderes verwenden. Sie schmeckt sehr nussig.

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