Noch mehr Heringsgerichte

Diese Matjesterrine, in Noriblättern (für Sushi) eingerollt, ist für schwedischen, gewürzten Matjeshering gedacht, aber was soll ´s. Mit dem hier gängigen Matjeshering geht es auch. Die Terrine sieht ganz nett aus, finde ich, und für kleine Häppchen gut geeignet. Hier habe ich das Rezept abgelegt. Es gibt auch eine Sauce dazu.

Ich stehe total auf gebratene Salzheringsfilets, aber mein Mann, bis er diese Variante getestet hat, nicht so. Dann habe ich Salzheringe in Knoblauch und Senf mariniert  und gebraten, und eine Zwiebelsahnesauce dazu gereicht. Kam sehr gut an, auch wenn die Sauce nicht so vornehm aussieht. Das Rezept habe ich hier zu den anderen gebratenen Salzheringen getan.

Und das tolle mit Hering ist, dass er sowohl für die Fastenzeit, als auch für die Osterfeiertage, und überhaupt für fast jede Gelegenheit bestens geeignet ist. Ich habe noch ein paar neue Sorten eingelegten Hering gemacht. Wenn wir die getestet haben, dann kommt ihr auch in den (virtuellen) Genuss davon.

Heringe zu Ostern

In Schweden wird Ostern viel Hering gegessen. Hering passt supergut zu Eiern. Letzte Woche gab es Salzheringe im Laden und da musste ich zuschlagen. Sonst sind die Heringe im Glas auch ganz gut, aber so viel Auswahl wie in Schweden gibt es ja nicht. Wir fangen aber schon in der Karwoche mit dem Heringsessen an.

Wir haben neulich unser 40-jähriges Jubiläum im Verein gefeiert. Gegessen haben wir im Restaurant Wiesengrund, wo der Wirt uns ein schönes nordisches Menü auftischte. Als Vorspeise gab es Matjestatar. Hervorragend! Jedenfalls, als ich das Heringsbuch von Leif Mannerström durchblätterte, habe ich auch dort ein Heringstatar gefunden und gleich umgesetzt. Das Rezept findet ihr hier. Das war auch ganz gut, auch wenn ich keinen schwedischen, gewürzten Matjes bekommen habe.

So eine Packung Salzheringe kostet heutzutage fast 7 Euro für ein Kilo, und es gibt sie bei uns in der Gegend selten genug. Daher wollte ich so viel wie möglich daraus machen und habe die Heringe auf mehrere Rezepte verteilt. Alle sind noch nicht reif fürs Fotografieren. Sie ziehen zuerst im Kühlschrank durch. Aber den Hering für den Oberst habe ich schon mal „trocken“ fotografiert. Er soll noch mit Essig und Wermut und Zucker gut durchziehen, bevor wir davon essen.

Holt eure Waffeleisen aus dem Schrank…

… denn am Sonntag, 25.3. ist der Waffeltag. Dieser „Feiertag“ gehört sogar zum Kirchenjahr, und geht unter dem Namen Mariäe Bebådelsedag, auch Vårfrudagen, verballhornt Våffeldagen, und nun sind wir schon bei den Waffelrezepten. Es sind genau 9 Monate bis Weihnachten. An dem Tag verkündete der Engel Gabriel die Neuigkeit, auch wenn damals keine Waffeln mit im Spiel waren.

Waffeln müssen nicht süß sein. Dieses Waffelrezept mit Kräutern habe ich bei Essen und Trinken gefunden.

Comfort food für Omis und andere

Ich habe in letzter Zeit nicht all zu viel Schwedisches gekocht, oder jedenfalls nichts Neues, aber jetzt habe ich mich an das Gewinnergericht für Senioren 2011 gewagt. Es gab Hochrippe, Wurzelgemüse und einen süßsauren Salat. Die Hochrippe durfte 10 Stunden bei 80° garen und ist wirklich schön geworden. Ich glaube, meiner Oma hätte es geschmeckt. Obwohl, bei ihr gab es immer nur Braten. Und sie machte süßsauren Gurken als kalte Beilage dazu (plus Bohnen oder Erbsen und Kartoffeln). Aber ich war damals vor allem scharf auf die leckeren Plätzchen, die es vor dem Essen zum 11 Uhr-Kaffe und nach dem Essen zum Kaffeetrinken um 4 Uhr gab, und das Mittagessen mit dem Nachtisch von noch-nicht-ganz-aufgetauten Beeren aus dem Garten mit Eis war schlichtweg nice-to-have, aber nicht super-duper-wichtig. Hier geht es zum Gewinnerrezept 2011.