Nierenpfanne – Hökarepanna

Hökarpanna ist ein Klassiker. Hökare ist ein Wort für Händler. Es ist jedenfalls ein billiges und, wenn man die Nieren gut entwässert und zudem keine Vorurteile gegen Innereien hat, ein gutes Rezept.

Ich habe mich dafür entschieden, die Entwässerung richtig gut zu machen. Zuerst habe ich wie die Franzosen gemacht: Halbierte und geputzte Nieren über Nacht in Wasser mit einem Schuss Essig ziehen lassen. Dann in Wasser ohne Essig. Und dann wie die Schweden: Kleingeschnittene Nieren in Milch ziehen lassen. Und noch mit Wasser abgespült. Schließlich habe ich sie blanchiert, d. h. in kaltes Salzwasser gelegt, aufgekocht und das Wasser abgegossen. Und dann konnte es losgehen.

10 Kartoffeln in Scheiben schneiden

3 – 4 Zwiebeln in Scheiben schneiden

300 g gepökelter Bauchspeck kleinschneiden und anbraten. Die zwei kleingeschnittene Schweinenieren in Butter anbraten und dann noch die Zwiebeln. Alles schichten, Kartoffeln oben und unten. Mit 1 TL Salz, 1 ml Pfeffer und 1 TL Thymian abschmecken. Mit 2 – 3 dl Pils (oder helles Bier, wenn man das Bittere nicht so mag) übergießen. Bei kleiner Hitze etwa 20 – 25 Minuten kochen. Mit Petersilie bestreuen.

Wenn man die Hökarpanna im Ofen zubereitet bleiben die Schichten intakt (weil man sonst zu gerne umrührt). Es dauert allerdings länger.

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