Toscakaka – Rührkuchen zum 1. Advent

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Dieser Kuchen hat eigentlich nichts mit Advent zu tun, aber nun habe ich ihn spontan als „Reservekuchen“ für den örtlichen Kirchenbazar gebacken, falls der Andrang heute Nachmittag groß wird. Er ist ein schmackhafter Klassiker und wurde wahrscheinlich nach der Oper von Puccini benannt. Hier geht es zum Rezept. Er ist gaanz leicht zum Backen.

 

Karl XV:s kringlor

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Karl XV war ein Frauenheld aus dem 19. Jahrhundert. Ob er auch Hobbybäcker gewesen ist, scheint nicht belegt zu sein. Vielleicht hat er einfach sein Rezept allen seinen Bauernmädchen aufgenötigt, damit er nie ohne was zum Knabbern sein musste. Jedenfalls ist dieses alte Rezept weit verbreitet. Hier könnt ihr es nachlesen und nachbacken.

Mein 100. Blogbeitrag, und ich wurde nominiert!

Ich fühle mich unglaublich geehrt! Anja / Chillylemon von Zuckerzitronen hat mich nominiert! Meine erste Nominierung! Toll!

Es geht darum weniger bekannte Blogs vorzustellen und miteinander zu verlinken.

– verlinke die Person, die Dich nominiert hat
– beantworte die 11 an Dich gestellten Fragen
– denke Dir selbst 11 Fragen aus
– nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 200 Follower haben
– die Nominierten müssen über die Nominierungen informiert werden

Hmm… Wie man herausbekommt wie viele Followers jemand hat, weiß ich nicht, aber 200 sind eine ganze Menge. Falls jemand von meinen Nominierten beleidigt wird, weil er / sie schon ganz viele Followers hat, muss ich mich im Voraus entschuldigen. Irgendwann mal werde ich noch herausbekommen, wie viele Followers ich selber habe.

Meine Nominierungen:

Das Knusperstübchen – ein toller Blog mit superschönen Fotos – hier bloggt Frau Sarah Knusper

Das Rote-Bete-Blog – originell und bodenständig zugleich

Auf die gute (alte) Art – weil Brigitte und Tatjana anscheinend die gleichen Ziele verfolgen, wie ich (ursprünglich) auf meinem schwedischen Blog

German Abendbrot – richtig gute Küche, made by Julia

Kochpoetin –  Nomen est omen, liebe Eva

Paprika meets Kardamom – Comfort food at its best, by Anikó

Kleiner Kuriositätenladen – Lecker und schön – hier kocht Steph

Anja / Chillylemon von Zuckerzitronen hat mir die folgenden Fragen gestellt (die Antworten habe ich gleich daran gehängt):

1. Wie kamst du auf die Idee einen Blog zu gründen?

Ich bin aktiv in der Deutsch-Schwedischen Vereinigung und meistens dafür zuständig, dass wir bei unseren Treffen etwas zu futtern haben. Es kommt dabei vor, dass jemand ein Rezept nachkochen möchte und da habe ich gedacht: Dann muss ich wohl die Rezepte gleich übersetzen und irgendwo griffbereit haben. Mein Blog ist daher so etwas wie eine Rezeptesammlung für schwedische Gerichte. Meistens sind es ziemlich traditionelle Rezepte. Ich habe mich noch nicht dazu durchgerungen neuere „schwedische“ Gerichte wie Kebab-Quiche, Tacos schwedischer Art oder Pommes-Pizza mit Mayo-Sauce zu kochen oder zu posten. Aber der Fliegende Jakob aus den 70-ern hat einen Platz bekommen und kommt unglaublich gut an.

2. Woher nimmst du Inspirationen zu deinen Posts?

Wenn ich mal Schwedisch koche, poste ich es einfach.

3. Herzhaft oder süß?

Herzhaft. Süß war einmal. Meine Rezeptesammlung aus der 7. Klasse ist eine Mixtur aus unglaublich süßen Nachtischen und Gerichten mit Wildkräutern. Die wenigsten Rezepte aus dieser Zeit habe ich tatsächlich ausprobiert.

4. Was ist deine Lieblingszutat?

Oje, da gibt es wohl viele. Ich mag es einfach; nordisches Gemüse und Sachen, die man im Schrank hat. Ich würde gern öfters Heringe kochen oder einlegen, aber ich bekomme sie einfach nicht in München, oder nicht zu einem angemessenen Preis.

 5. Ein Trick oder Küchengeheimnis, dass du gerne weitergeben möchtest?

Pochierte Eier nach Daniel Düsentrieb, gefunden bei lamiacucina. Dieser Trick ist noch besser als der von Jamie Oliver.

6. Welche Landesküche fasziniert dich am meisten und warum?

Natürlich müsste ich die schwedische Küche sagen, weil die wieder neu entdeckt wurde nach vielen Jahren kulinarischer Wüstenwanderung, aber ich koche auch gern alpenländisch. Es muss nicht so raffiniert sein. Ich finde es toll, wenn man aus einfachen Zutaten etwas gutes kochen kann. Ich bin gerade dabei, mir und meinem Sohn das Strudelbacken beizubringen!

7. Welches ist dein Lieblingsgewürz?

Piment für die Köttbullar / Fleischklößchen.

8. Was machst du in der Freizeit neben dem Bloggen?

Selber kochen und meinem Sohn, dem Kochlehrling, beim Kochen helfen. Außerdem bin ich die Redakteurin unseres Vereinsblattes, das aber nur viermal im Jahr erscheint. Ich wäre schon gerne Journalistin geworden.

9. Wofür hast du eine Schwäche?

Fürs im Internet surfen.

10. Frühstück – ja oder nein?

Frühstück ist superwichtig für mich. Weil ich hier keine Filmjölk bekomme, gibt es Joghurt als Ersatz. Dann Kaffee und Smörgås / Butterbrot. Sonntags gibt es auch ein Ei.

11. Ein gratis Flugticket – wo geht die Reise hin?

Ich bin schon ewig lange nicht mehr geflogen, aber ich würde gerne einmal Finnland besuchen. Irgendwie komme ich nie dahin. Helsingfors / Helsinki soll ja sehr schön sein, oder vielleicht die Insel Åland. Dort sprechen sie ja sogar Schwedisch.

Und hier sind die Fragen an die Nominierten:

1. Wie kam es zu deinem Blog?

2. Seit wie lange bloggst du schon?

3. Warum hast du gerade diesen Blognamen ausgesucht?

4. Schreibst du deine Blog-Einträge regelmäßig oder ganz viele in kurzer Zeit?

5. Was gefällt dir am Bloggen?

6. Ist es dir leicht gefallen, dich auf ein Blogthema zu beschränken oder uferst du manchmal aus?

7. Würdest du deinen Blog anders gestalten, wenn du heute anfangen würdest?

8. Wird das Essen manchmal kalt, weil du so viele schöne Fotos machen möchtest, bevor die Familie sich über die Mahlzeit her macht?

9. Was für ein Stellenwert haben für dich die Fotos und die Gestaltung deines Blogs?

10.Wenn du es dir aussuchen könntest, würdest du lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?

11. Was ist deine leckerste kulinarische Entdeckung, die du auf einer Reise gemacht hast?

Ich hoffe, ihr macht mit!

 

 

Als der Oberkellner im Restaurant das Sagen hatte

PA260008 … und die Köche nur Befehlsempfänger waren, gab es mittags im Restaurant meistens etwas, das man in einer Portionsform servierte, und einfach „Låda“ nannte. Dennoch waren die Zutaten oft ziemlich hochwertig. Da dieses Gericht nach dem Oberkellner genannt wurde, muss es wohl hoch im Kurs gestanden sein. Heutzutage ißt man nicht alle Tage Kalbsbries, aber damals war das etwas für die Mahlzeiten der höheren Gesellschaft. Ein genaues Rezept habe ich nicht gefunden, aber ich denke, ich habe es mehr oder weniger hinbekommen. Abgelegt ist der Oberkellnerteller hier. Guten Appetit!