Jansson macht blau!

dsci0001

Ich glaube, ich habe noch nie mit blauen Kartoffeln gekocht, aber beim Discounter lagen Halloween-Kartoffeln und dito Möhren neben einander, die ich nicht widerstehen konnte. Als ob ich nicht genug Kartoffeln im Haus hätte, aber gut, wir werden sie schon noch vertilgen. Daraus habe ich vorerst eine Janssons Versuchung in Portionsförmchen gemacht. Gruselige Farbe! Hier geht es zu den Jansson-Rezepten. Inzwischen ist die Seite ziemlich umfangreich. Guten Appetit!

Advertisements

Apfelschwemme?

dsci0001

Rezepte für Apfelkuchen gibt es wie Sand am Meer, aber dieses Nachtischrezept mit Ebereschengelee und Marzipan ist etwas ganz Besonderes. Ebereschengelee schmeckt leicht bitter und passt super zum Wild und zu Äpfeln. In Schweden bekommt man dieses Produkt in jedem Supermarkt, aber es ist nicht schwer selbst herzustellen. Wahrscheinlich bekommt man Ebereschengelee auch über z. B. Onfos. Leider ist wohl die Ebereschensaison vorbei. Die Vögel sind ziemlich scharf auf die roten Beeren. Deshalb sagt man ja auf Deutsch auch Vogelbeeren dazu. Hier geht es zum Rezept.

Kann man genug vom Janssongeschmack bekommen?

dsci0003

Nein, sicher nicht, aber es gibt immer wieder Probleme mit diesem Auflauf. Oft saugen sich die Kartoffeln nicht voll und so einen nicht-cremigen Auflauf ist einfach nicht toll. Und beim Buffet brauch man eigentlich einen neuen Teller nur für Janssons Versuchung, weil sie ziemlich ausläuft und alle anderen Zutaten beschmiert. Im Ofen oder auf der Warmhalteplatte nimmt sie auch jede Menge Platz, und wo soll man alle anderen Sachen fürs Buffet aufwärmen? Das ist immer das Schwierige, wenn man beim Buffet mit einer normalen Küche klar kommen muss. Ich habe schon die frittierten Janssonbällchen hier vorgestellt, und nun kann ich habe ich meine eigenen Kroppkakor – Knödel – Klößchen kreiert. Inspirieren lassen habe ich mich von einem alten Rezept von „Ansjovispalt“ aus der Zeitschrift Icakuriren, aber da geht man von rohen Kartoffeln aus, und diese Knödel – obwohl ich in mittlerweile in Oberbayern lebe – sind nicht meine Favoriten, also habe ich das Rad neu erfunden oder so ähnlich. Nehmt sonst euer Lieblingsknödelrezept und die leckere Janssonfüllung, die ihr hier zusammen mit dem Kroppkaketeig von mir findet.

Hasselbackskartoffeln aus der Frittöse

dsci0001

Ich habe wieder mal ein Rezept vom Küchenchef Stefan Ekengren auf Schloss Görväln ausprobiert. Bei ihm werden die Kartoffeln ganz dünn geschnitten, nach der Vorbereitung frittiert und mit saurer Sahne, Kräuter und Kaviar als Teil einer Vorspeise gereicht. Mit Stremellachs wird das Gericht etwas günstiger. Hier geht es zum Rezept, einfach etwas hinunterscrollen.

Fallobst aus Franken

PA090003

Am Wochenende habe ich auf einem Ausflug nach Franken ein paar Kilo Birnen unter einem vergessenen Baum eingesammelt, die noch gut waren, und diese gestern verarbeitet. Hier geht es zur Konservierung. Von dort gibt es wiederum einen Link zu den Nachtischen, wo es schon einen Eintrag gab, den ich aber vervollständigt habe.

Das Hauptziel war jedoch nicht der Birnenbaum, sondern das John-Bauer-Museum in Ebenhausen. John Bauers Vater stammt nämlich von dort. Und wer John Bauer war, weiß in Schweden jedes Kind. Er hat Generationen Schweden mit seinen Troll-Bildern geprägt. Es gab zwar schon immer die Vorstellung, dass im Wald geheimnisvolle Wesen leben, aber John Bauer hat sie bildlich aufgezeigt. Das Museum ist schon ein Besuch wert. Wer Originalbilder sehen will, muss aber nach Jönköping fahren.

Dann kann ich noch vom Eishockey-Match zwischen München und Växjö (mitten im trolldichten Småland – Heimat von John Bauer) berichten. Es war sehr spannend und ging 1:1 aus. Leider hatte aber keiner von uns Zuschauern Zimtschnecken dabei, und damit haben wir den Tag der Zimtschnecke am 4. 10. leider nicht angemessen gefeiert.