Mazariner + Mazarinkuchen mit Rhabarber

300 ml Mehl

1/2 TL Backpulver

100 g Butter

50 ml Zucker

1 Ei

18 Mazarinförmchen gerne am Vortag einölen. Den Mürbeteig aus den obigen Zutaten zubereiten und einige Stunden kalt stellen. 18 Kügelchen rollen und in die Förmchen ausdrücken.

2 Eier mit 150 ml Zucker schaumig rühren. 75 g zerlassene, abgekühlte Butter und 150 g gemahlene geschälte Mandeln untermischen. Die Füllung in die Förmchen verteilen. Bei 200 Grad etwa 15 Minuten auf der mittleren oder unteren Schiene backen. Etwas abkühlen lassen. Aus den Förmchen vorsichtig herauswenden. Etwa 200 ml Puderzucker mit etwas roter Marmelade und Wasser verrühren und auf die Küchlein breiten.

SAFFRANSMAZARINER

Saffransmazariner

125 g Butter

100 ml Puderzucker

300 ml Mehl

1 Eigelb

Alles in der Küchenmaschine zu einem Ball verarbeiten und dann 20 Minuten kalt stellen. In die geölten Förmchen ausdrücken (reicht für etwa 24 Stück) und wieder kalt stellen.

50 g zerlassene Butter

1/2 g Safran (mit Zuckerwürfel in der Mörser klein stoßen)

400 g Marzipanrohmasse

100 g zimmertemperierte Butter

2 Eier

3 Eigelb

1 EL Vanillezucker

2 EL Mehl

Safran mit der Butter mischen. Marzipanrohmasse in der Küchenmaschine langsam zerkleinern. Die weiche Butter häppchenweise zufügen und die Maschine weiter laufen lassen. Die Safranbutter zufügen. Die Eier und die Eigelbe, eins nach dem anderen zufügen und die Maschine immer laufen lassen. Mehl und Vanillezucker unterrühren. Dann in die Förmchen verteilen, mit gehobelten Mandeln bestreuen und 15 – 18 Minuten bei 175 Grad backen. Abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen (mit einer Gabel nachhelfen). Mit Puderzucker verzieren.

Bei mir war etwas Füllung übrig, die ich dann in Muffinförmchen verteilt und mitgebacken habe.

Mehrweg- und Einwegförmchen aus Metall gibt es in Schweden zu kaufen. Wahrscheinlich auch in Deutschland.


Konditorei-Mazarin

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Für den Mürbeteig nimmt man das Grundrezept 1 – 2 – 3 (Eselsbrücke auf Deutsch: Zum Feinen Mürbeteig): 100 g Zucker, 200 g Fett (Butter!) und 300 g Mehl. Dazu ein Ei. Für Förmchen nimmt man Puderzucker! Den Teig machen, kühl ruhen lassen, 2 – 3 mm dick ausrollen und entweder ausstechen und die Förmchen damit auslegen oder über die Förmchen legen, vorsichtig eindrücken und die Ränder abschneiden. Bei Einwegförmchen, wie oben, ist ausstechen eher angesagt. Diese Einwegförmchen habe ich in Schweden (bei ÖoB) gekauft. Sie sind ganz prima und müssen nicht eingefettet werden. Zum Ausstechen habe ich einen Maßkrug genommen. Das kam ungefähr hin mit der Größe. Eine ovale Form, größer als die Förmchen habe ich nicht.

Die Teigmenge oben reicht für etwa 40 Mazarin-Kuchen.

Füllung klassisch:

500 g Marzipanrohmasse

250 g weiche Butter

250 g Eier

Marzipan lässt sich kalt gut reiben. Zuerst mit etwas von der Butter, und dann immer etwas mehr zugeben, verrühren. Schließlich die Eier einzeln einrühren. Nicht schlagen, damit die Küchlein hinterher flach bleiben. Dann die Förmchen zu 2/3 füllen (spritzen geht schneller, wenn man gescheites Spritzzubehör hat) und bei 190° etwa 20 Minuten backen, bis die Küchlein goldgelb sind.

Wenn man Mehrwegförmchen benutzt und diese bis nach oben befüllt hat, kann man die Küchlein mit Zucker bestreuen und noch mit den Förmchen umgedreht auf Backpapier legen und noch einen Blech zum Beschweren drauf legen, damit die Küchlein ganz sicher flach werden.

Die Füllung reicht für etwa 30 Stück. Die Küchlein können gebacken oder nicht gebacken eingefroren werden. Jedoch nicht so gerne mit Glasur.

Damit der Kuchen den Glasur nicht aufsaugt, kann man ihn mit Aprikosemarmelade bestreichen. Entweder die Konfitüre in der Mikrowelle aufwärmen oder so:

100 g Aprikosemarmelade (gesiebt ohne Fruchtstücke)

25 g Zitronensaft

25 g Zucker

25 g Wasser

Aufkochen und etwas sieden, dann noch warm auf die Küchlein auftragen.

Ich habe noch einen richtigen Fondant ausprobiert, bin aber nicht überzeugt, dass er besser ist als die einfache Variante mit Puderzucker mit Wasser / Zitronensaft verrührt. Die Franzosen nehmen z. B. einen Fondant mit Gelatine für ihre Eclairs, aber den habe ich noch nicht ausprobiert. Hier der von mir getestete Fondant:

100 g Wasser

250 g Zucker

50 g Glykos (in Schweden kann man den neuerdings im Backregal finden)

Aufkochen und auf hoher Stufe bis 118° kochen (geht sehr schnell), dann vorzugsweise auf eine hitzebeständige kalte Arbeitsplatte ausbreiten (ich habe einfach ein großes Gefäß aus Metall genommen), 5 Minuten warten und dann arbeiten, bis die Masse weiß wird. Bei 35 – 40° verwenden. Die Menge hier hat gerade so für 16 Stück gereicht. Wie gesagt, ich bin nicht wirklich überzeugt.

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Das gleiche Rezept (auch die ungefüllten, nicht gebackenen Förmchen lassen sich prima einfrieren, (portionsweise) schnell füllen und dann kalt in den heißen Ofen schieben) mit ein paar Johannisbeeren in der Füllung und einem Glasur aus Puderzucker, mit passierten Beeren ausgerührt.


 

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Dieser leckere Mazarinkuchen mit Mandelstreuseln verlangt etwas weniger Fingerspitzengefühl und schmeckt auch ganz toll.

Mürbeteig:

200 ml Puderzucker

200 g Butter

450 ml Mehl

1 Ei

Einen Teig schnell arbeiten und 30 Minuten kühl stellen. Den Boden einer Spring- oder Quicheforme (26 cm) damit auslegen und wieder kühl stellen.

Mazarinfüllung:

125 g weiche Butter

250 g Marzipanrohmasse, gerieben

2 Eier und 1 Eigelb

3 EL Mehl

Butter und Marzipanrohmasse in der Küchenmaschine vermengen, übrige Zutaten hinzufügen und den Teig glatt rühren. Auf den Mürbeteigboden ausbreiten und wieder kühl stellen.

Rhabarber:

200 g Rhabarber putzen und klein(er) schneiden und mit 2 EL braunem Zucker vermengen. In die Mazarinfüllung einstecken und wieder kalt stellen.

Mandelstreusel:

50 g Butter

100 g blanchierte Mandeln, gehackt

100 ml Puderzucker

Zutaten zusammenkneten und etwas krümelig über den Kuchen verteilen. Bei 180° etwa 45 Minuten backen, bei Bedarf nach unten stellen. Falls der Kuchen in einer Springform gebacken wurde, abkühlen lassen, bevor er ausgelöst wird. Mit Eis oder Sahne servieren.

Tipp: Den übriggebliebenen Rhabarber einfach putzen, klein schneiden und einfrieren. Ohne weitere Vorbereitungen und ohne Zucker.


 

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