Tag des Kaffees – Zeit für schwedisch Fika

Heute, der 29. September ist der Tag des Kaffees. Es schadet natürlich nicht, eine Zimtschnecke zum Fika zu essen. Fika ist der schwedische Begriff von Kaffee trinken und etwas leckeres dazu essen, eigentlich eine Verballhornung vom Wort Kaffee. So weit ich weiß, haben die Hausierer aus der Bollebygd-Gegend gerne Wörter umgedreht und dadurch eine Geheimsprache erschaffen. Wobei Fika überhaupt nicht mehr geheim ist. Gofika sagt man jetzt auch gerne, wobei go für gut steht. In Schweden gibt es sowohl Kochkaffee wie Bräukaffee zu kaufen. Kochkaffee kocht man mitsamt Wasser in einer Kaffeekanne auf und lässt ihn danach zum Boden sinken. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass etwas sump – Kaffeesatz sich in den Tassen absetzen, aber wer die Zukunft deuten kann, findet sicher etwas Aussagekräftiges auf dem Boden der Tasse. Noch cooler ist es Kaffee aus der Untertasse mit einem Stück altmodischen Zucker (der schmilzt nicht so schnell) zwischen den Zähnen zu trinken. 1. Kaffee in die Untertasse kippen. 2. Pusten. 3. Zucker rein. 4. Trinken. Die Untertasse balanciert man mit 3-4 Fingern. Skandinavische Kaffeetrinkkultur. Leider haben viele schwedische Cafés die Untertassen entsorgt und Kochkaffee gibt es dort auch nicht.

Feste Zuckerwürfel und Kochkaffee gibt es in jedem Lebensmittelladen in Schweden.

Man könnte auch bis Mittwoch mit den Zimtschnecken warten, da der 4. Oktober der Tag der Zimtschnecke ist, und sich vielleicht inzwischen einen Staubsauger gönnen.

Noch einfacher ist es, Schokobällchen zu bewerkstelligen.

Für mehr schwedisches Gebäck einfach unter Backen schauen. Kopp på er – die Tassen hoch!

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