Allgäu meets Sweden

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Einmal in der Woche gab es (gibt es?) Krautkrapfen zum Abholen im Café Staimer in der Buxacher Straße in Memmingen – donnerstags, glaube ich. Sie waren (sind?) sehr beliebt. Man bekam sie in einer Aluform und konnte sie dann zu Hause aufwärmen. Super lecker! Da ich schon seit Jahren nicht mehr im bay. Schwaben, sondern in Oberbayern lebe, muss ich meine Krautkrapfen selber machen, was zwar nicht oft vorkommt, aber gar nicht schwierig ist. Im Prinzip macht man eine Nudelteigplatte, in der Form wie ein Zimtschneckenteig, aber viel dünner, verteil statt Zimt und Zucker Kraut und Speck drauf, rollt alles zusammen, schneidet dicke Stück ab und stellt sie mit der Schnittfläche nach oben in einer Form. Dann gießt man etwas Brühe dazwischen und schiebt die Form für eine halbe Stunde bei 175° in den Ofen.

Diese Woche fiel mir ein, dass ich aus meinem gestampften Sauerkraut Champagnerkraut machen könnte (aber mit Sekt), und eine Verwendungsmöglichkeit brauchte. Champagnerkraut und Lachs müsste eigentlich zusammenpassen, dachte ich. Räucherlachs schmeckt manchmal so streng, wenn gekocht, also habe ich eine Verpackung TK-Lachs dafür verwendet. Im Nudelteig ist Dill drin. Oben drauf habe ich „rote Erde gestreut“, das sind leicht geröstete Kürbiskerne mit ganz wenig gekochten Roten-Beten gemixt und im Ofen getrocknet. Gar nicht schlecht! Cross-over nennt man so etwas, glaube ich. Ich habe diese Variante im Internet nicht gefunden und sehe mich somit als Erfinderin des Gerichts, das ich aber gerne mit Euch teile. Guten Appetit!

 

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