Wallenbergare

PC210005

Wie dasselbe Gericht gleichzeitig typisch wienerisch und schwedisch sein kann: Auf schwedischen Speisekarten kommt oft der Wallenbergare vor. Das Gericht hat seinen Namen nach einem der Geschäftsleute der Familie Wallenberg bekommen. Der Namensgeber war der Schwiegervater von dem bekannten Koch und Kochbuchautor Hagdahl und er muss ihm wohl sehr sorgfältig beschrieben haben, was für ein tolles Gericht er mal in Wien vorgesetzt bekommen hat. Daraufhin hat der Koch seinem Schwiegervater das Gericht nachgekocht. Also, mir war Kalbsbutterschnitzel kein Begriff, und ein Wallenbergare hatte ich vorher auch nie gegessen, aber nachdem ich diese Entdeckung gemacht hatte, musste ich endlich das vornehme Hackfleischgericht nachmachen. Ja, das schmeckt sehr lecker! Zum Rezept geht es hier. Lasst euch nicht vom Foto verwirren. Ein Wallenbergare wird mit Kartoffelbrei, grünen Erbsen und Preiselbeeren serviert, aber ich konnte das Risottorezept mit Liebstöcklpesto nicht wiederstehen, vor allem, weil ich zufällig Liebstöckl im Haus hatte (es ist nicht Saison, aber mit Glück bekommt man es).

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