Schwarzpudding – Blodpudding

Auch Reihenhaussteak genannt. Ein billiges und gar nicht übles Gericht. Ehrlich gesagt, viele Schweden lieben Schwarzpudding. Dieses Rezept ist noch sehr viel leckerer als das, was die Produzenten verwenden und dann im Supermarkt verkaufen. Anscheinend ist das Gericht etwas aus der Mode geraten, aber ich denke, es wird wieder kommen. In den Blogs wird Schwarzpudding jetzt auch wie Boudins Rouges serviert. Typisch schwedisch ist jedoch mit Karotten- oder Weißkohlsalat und Preiselbeermarmelade. Das Blut kann man beim Metzger vorbestellen. Es kostet fast nichts.

1 l Schweineblut

400 g Rückenspeck

1 Zwiebel

1 säuerlicher Apfel

50 ml Apfelsaft (Koncentrat, falls man es auftreiben kann)

200 ml MIlch

1 EL Salz

2 ml Pfeffer

1 EL Fond (habe ich weggelassen)

100 ml brauner Zucker

1 l Roggenmehl

2 ml Piment (gemahlen)

2 ml Majoran

1 ml Zimt

1 ml Ingwer

300 ml Sultaninen

Speck gerne leicht anfrieren und klein schneiden. Zwiebel und Apfel fein hacken und mit Speck anbraten (evtl. mit 1 EL Butter) und dann mit Apfelsaft kurz dünsten.

Blut und Milch vermischen, Salz und Pfeffer zufügen. Alle anderen Zutaten unterrühren. Zum Probieren etwas von der Mischung kurz anbraten. In Brotbackformen (2 x 1,5 l), gerne mit Backpapier ausgelegt, eingießen und mit Alufolie bedeckt im Wasserbad etwa 2 Stunden bei 150 Grad backen. Wenn das Probestäbchen nicht klebrig wird, ist der Pudding fertig. Kann prima in Stücken eingefroren werden. Zum Essen: Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten.

Schwarzpudding kann man auch als Cocktailsnacks servieren. Dafür Würfel anbraten und mit kandiertem Ingwer servieren. Schmeckt sehr lecker!

Ein Kommentar zu “Schwarzpudding – Blodpudding

  1. […] Wer sich traut, diese schwedische Spezialität selber herzustellen, findet auf der Seite “Schwedisch kochen” tolle […]

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